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Besucherbergwerk
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Das Besucherwerkwerk = Die Grube als Exponat

 

Der Bergbau in der Region Unterharz-Straßberg ist seit einigen Jahrhunderten nachweisbar. Das heute als Besucherbergwerk genutzte Grubengebäude  selbst ist vor 200 bis 300 Jahren entstanden, die übertägige Anlage vermittelt uns einen Einblick in die Montangeschichte der jetzt bereits wieder als Vergangenheit anzusehenden DDR-Rohstoffgewinnung. 5
Das Grubengebäude der Grube Glasebach wird in Teilbereichen der 1. und 2. Sohle als Besucherbergwerk genutzt. Dieser Untertagebereich des Museums dokumentiert drei Jahrhunderte Bergbaugeschichte und zählt als eins der wenigen noch öffentlich zugänglichen Alt-Bergbau-Reviere mit zu den wertvollsten Montandenkmalen des Harzes. Das Besucherbergwerk ist technisch fertiggestellt und wird problemlos für den Führungsbetrieb genutzt.
Die Grube selbst - sprich das Grubengebäude mit der Gesamtheit seiner Geschichte und den Phasen seiner Entstehung, mit der Zeittiefe der Hinterlassenschaften der Bergleute aus verschiedenen Abbauperioden, mit der Technik, den geologischen Aufschlüssen ist Museumsexponat seiner selbst. Es ist mit seiner  Dunkelheit, der Kälte, dem tropfenden Wasser,  mit dem Wechsel von klarer Atemluft zu stickiger Grubenluft, mit den unergründlichen Tiefen der Stollen und Bergerollen, mit der Enge und der eigenen Konzentration auf den Weg und Rückweg erlebbares Exponat, das in übertägigen "Ausstellungsräumen" seinesgleichen sucht und niemals nachgestellt werden kann. Der Besucher begeht aktiv ein originales Exponat einer ehemaligen Arbeitswelt, die immer schon im Dunklen und Verborgenen fern des für uns  normalen Tagesgeschehens ablief. Einen besser erlebbaren Eindruck eines Museumsbesuches gibt es nur wenig.

 

Die als insitu-Exponat erhaltene und als Montan-Einzeldenkmal herausragende  Glasebacher Schwingenkunst steht hier nur stellvertretend für eine Vielzahl an Eindrücken im Besucherbergwerk Grube Glasebach. Es würde den Umfang dieses als Orientierungshilfe dienenden Internetauftritts sprengen, die Vielfalt und die Möglichkeiten einer auf die drei Themenbereiche "Historischer Bergbau", "Industrieller Bergbau" und "Geotop" abgestimmten Detailskonzeption  aufzuzählen.

Das neue Thema Geotop wird hier aber kurz angerissen werden.

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