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| Grube Glasebach - Technisches Denkmal des Harzer Montanwesens
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Die gesamte Anlage Grube Glasebach ist technisches und historisches Denkmal des Harzer Bergbaus. Die Gebäude und ihre betriebliche Originaleinrichtung gehören somit zum Denkmalbestand und sind zugleich Museums-Exponat "ihrer selbst".
Der Erhalt einer Schachtanlage in ihrer Gesamtheit mit allen technischen Einrichtungen und Gerätschaften ist für Straßberg ein (hart erarbeiteter) Glücksfall. In diesem Museum ist es so möglich, die komplexe Arbeits- und Technikwelt eine Bergbaubetrieb "an einem Objekt" darzustellen!
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| Technisches Denkmal übertage
Die Grube Glasebach ist in ihrer Gesamtheit als technisches Denkmal des Harzer Bergbaus deklariert und steht somit unter Denkmalschutz. Als "technisches Denkmal übertage" wird der gesamte sichtbare übertägige Bereich der Schachtanlage angesehen. Hierzu zählt das Gebäudeensemble (überwiegend) aus den 1950er Jahren sowie die darin eingebauten bzw. mit ihnen fest verbundenen technischen Einrichtungen und Maschinen. Dies sind z.Bsp. die insitu-Exponate Fördermaschine, Schiffsdiesel oder Fördergerüst.
Die baulichen Anlagen sind als "Exponate ihrer selbst" zu begreifen.
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Der in seiner Originalfunktion erhaltene, so erkennbare und erlebbare Bereich der Schachtanlage Glasebach:
"In situ"-Exponat seiner selbst.
Schachthalle und Fördermaschine im "Doppelpack": aus dieser Perspektive ist die für den Bergmann selbstverständliche Anordnung des Haspels zur Seilscheibe erkennbar (links).
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| Technisches Denkmal untertage
Das technische Denkmal untertage beinhaltet das gesamte Grubengebäude ab Stollenmundloch bzw. unterhalb der Schachthalle: Die sind die aufgefahrenen Schächte, Stollen und Strecken sowie die ausgeerzten Gänge und für die Erz- und Mineralförderung entstandenen Hohlräume mit allen zugehörigen technischen Einrichtungen. Dieser Bereich wird als Schaubergwerk genutzt. Die Hohlraumauffahrungen und die Grubentechnik stammt aus verschiedenen Betriebsphasen, dies ist bei der musealen Ansprache zu berücksichtigen. Das Grubengebäude ist somit "in situ"-Exponat.
An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass der Hauptanteil des Grubengebäudes unterhalb der 2. Sohle heute unter Wasser steht und somit nicht mehr zugänglich ist.
Die Technik
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| Das Museum Grube Glasebach gehört zu den wenigen dem Harz verbliebenen bergbaulichen Anlagen, die jetzt der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die hier vorhandene Vollständigkeit auch der technischen Einheiten in ihrer komplexen Zusammenwirkung eines laufenden Grubenbetriebes werden vorgestellt. Die Räumlichkeiten wurden auch bis ist kleinste Detail so belassen werden, "als ob gestern noch Schicht war und die Bergleute zur nächsten Schicht gleich zur Tür hereinkommen". Die Atmosphäre der bergmännischen Arbeitswelt soll erlebbar sein!
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